Bau- und Architektenrecht

Das private Baurecht betrifft die Rechtsbeziehungen zwischen dem Bauherrn und dem Bauunternehmer oder dem Architekten oder auch zwischen dem Bauträger und dem Käufer.

Viel Streit und Ärger lässt sich vermeiden, wenn die Verträge mit Bauträgern, Bauunternehmern und Ar­chi­tek­ten sorgfältig ausgearbeitet und geprüft sind. Sonst entsteht häufig Streit darüber, welche Leistungen in dem ver­ein­bar­ten Preis oder Werklohn oder Honorar enthalten sind und welche nicht.

Im Zuge der Ausführung eines Bauvorhabens ergibt sich oftmals die Notwendigkeit, die Ausführungspläne und die Ausführungsweise zu ändern, mit der Folge, dass sich auch die Honorare oder die Baukosten ändern kön­nen.

Ist der Bau dann einmal fertig, kommt es darauf an, ob die Leistung nicht nur den Vereinbarungen entspricht son­dern ob sie auch nach den Regeln der Baukunst ausgeführt wurde und ob sie mängelfrei ist.

Regelmäßig beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre ab Abnahme. Tritt in dieser Zeit der Verdacht auf Mängel in der Planungsleistung, bei der Bauaufsicht, in der handwerklichen Ausführung oder in der Haltbarkeit des ver­wen­de­ten Materials auf, ist es notwendig, den Ablauf der Gewährleistungsfrist zu verhindern.

Dies kann durch Vereinbarung mit den Verantwortlichen geschehen, um Zeit für eine sorgfältige Prüfung zu ge­win­nen, es kann ein Vertrag über die Beurteilung durch einen Schiedsgutachter geschlossen werden, es kann ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren eingeleitet werden oder es kann gleich der Klageweg be­schrit­ten werden, je nachdem, wie die Dinge liegen.

In erster Linie empfehle ich, den Dialog zu suchen, damit der Architekt Pläne nacharbeiten kann oder der Bau­un­ter­neh­mer Mängel nachbessern kann, denn Beweissicherungsverfahren und Prozesse sind langwierig und teu­er. Im Regelfall ist der Bauschaffende bemüht, Meinungsverschiedenheiten über die Tauglichkeit seiner Leis­tung auf gütlichem Wege auszuräumen und hier bietet sich, wenn man nicht ohne fremde Hilfe zurande kommt, ein gerichtliches oder außergerichtliches Schlichtungsverfahren an.

 

Auf diesem Gebiet sind unsere Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Gestaltung und Beratung bei Verträgen
  • erste Prüfung von Pla­nung- oder Bauleistungen
  • Anmeldung von Ansprüchen gegenüber den Bauschaffenden 
  • Geltendmachung von Ansprüchen durch Beweissicherung oder Klage.

Aufgrund langjähriger Tätigkeit kann ich zu Baumängeln erste Aussagen treffen und beurteilen, ob ein Pri­vat­sach­vers­tän­di­ger eingeschaltet werden soll oder ob ein gerichtlicher Sachverständiger in einem Be­weis­si­che­rungs­ver­fah­ren bemüht werden soll.

 

Besonders schwierig ist die Baumängelhaftung, wenn mehrere Unternehmer an einem Bauwerk beteiligt sind und daher letztlich nicht klar ist, in wessen Verantwortungsbereich die Mangelursache zu suchen ist. We­sent­lich ist hier, vor Ablauf der Gewährleistungsfrist entweder mit den Beteiligten im Verhandlungswege einen Weg zur Mängelfeststellung zu finden oder ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren so zu beantragen, dass alle in Betracht kommenden Verantwortlichen einbezogen sind, denn nur so lässt sich der Ablauf der Ge­währ­leis­tungs­frist hemmen, wenn nicht rechtzeitig eine Verhandlungslösung gefunden werden kann.


Im privaten Baurecht und Ar­chi­tek­ten­recht be­treut Rechtsanwalt Karl Strau­be - Fach­an­walt seit 2005 - Bau­her­ren, Bauunternehmer und Ar­chi­tek­ten; auch das Bau­trä­ger­recht ge­hört zu sei­nen stän­di­gen Aufgaben.

Die Streit­ver­mei­dung ist we­sent­li­ches Ziel un­se­rer Tä­tig­keit, da Bau­pro­zes­se meist sehr teu­er wer­den; wenn die Verträge mit Bauträgern, Bauunternehmern und Ar­chi­tek­ten sorgfältig aus­ge­ar­bei­tet und geprüft sind, lässt sich man­che ge­richt­li­che Aus­ei­nan­der­set­zung ver­mei­den. Häufig ent­steht Streit darüber, welche Leistungen in dem ver­ein­bar­ten Preis oder Werk­lohn oder Honorar enthalten sind und welche nicht.

Im Zuge der Ausführung eines Bauvorhabens ergibt sich oftmals die Notwendigkeit, die Aus­füh­rungs­plä­ne und die Ausführungsweise zu ändern, mit der Folge, dass sich auch die Ho­no­ra­re oder die Baukosten ändern kön­nen.

Ist der Bau dann einmal fertig, kommt es darauf an, ob die Leistung nicht nur den Ver­ein­ba­run­gen entspricht son­dern ob sie auch nach den Regeln der Baukunst ausgeführt wurde und ob sie mängelfrei ist.

Regelmäßig beträgt die Gewährleistungsfrist 5 Jahre ab Abnahme. Tritt in dieser Zeit der Ver­dacht auf Mängel in der Planungsleistung, bei der Bauaufsicht, in der handwerklichen Aus­füh­rung oder in der Haltbarkeit des ver­wen­de­ten Materials auf, ist es notwendig, den Ab­lauf der Gewährleistungsfrist zu verhindern.

Sie er­hal­ten qua­li­fi­zier­ten Bei­stand bei der Durch­set­zung be­rech­tig­ter An­sprüche oder bei der Ab­wehr un­be­rech­tig­ter For­de­run­gen.

Ist ei­ne Ver­si­che­rung ein­zu­schal­ten, so wird das mit er­le­digt.

 

Ei­ne Aus­wahl un­se­rer Leis­tun­gen im Bau- und Ar­chi­tek­ten­recht:

  • Ent­wer­fen und Prü­fen von Bau­ver­trä­gen, Bau­trä­ger­ver­trä­gen, Ar­chi­tek­ten­ver­trä­gen;
  • au­ßer­ge­richt­li­che oder ge­richt­li­che Klä­rung von Bau­män­geln;
  • Ab­gleich der Rech­nun­gen mit den ver­trag­li­chen Verein­ba­run­gen;
  • Wah­rung von Ge­währ­leis­tungs­fris­ten.

 

Änderungen für Architekten